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Microsoft Surface -Windows RT Edition im Vorverkauf

Geschrieben von Tobias Schwind. Veröffentlicht in Microsoft Windows

Bewertung:  / 1

Seit gestern Abend ist es endlich soweit. Microsoft hat nicht nur die finalen Spezifikationen des Surface Tablets veröffentlicht, sondern auch das Tablet in den Vorverkauf genommen.
Ihr findet diese samt Preisen im offiziellen Microsoft Onlinestore.

Zur Auswahl stehen 3 Versionen:

  • Surface RT mit 64GB Festplattenspeicher und Touch Keyboard
  • Surface RT 32GB Festplattenspeicher mit Touch Keyboard (es verbleiben ca. 20 GB nutzbar für den User)
  • Surface RT 32GB Festplattenspeicher ohne Touch Keyboard (es verbleiben ca. 20 GB nutzbar für den User)

Was sehr überrascht, sind die Unterschiede zwischen der RT- und der Pro-Version:

  • So kommt bei der RT-Version ein connected Standby zum tragen, der das Tablet im ausgeschalteten Zustand weiterhin mit Netzwerkkonnektivität versorgt. Dies erlaubt auch die Funktion Instant-On ohne Bootzeiten.
  • Die Pro-Version kommt mit Stift-Unterstützung, zum echten Schreiben samt Schrifterkennung daher. Das RT hingegen unterstützt nur kapazitive Stifte zur reinen Toucheingabe.
  • Die RT-Version kommt mit 2 eingebauten Mikrofonen daher, die Pro jedoch nur mit 1.
    Wurde dies eingespart aus Platzmangel???

Beide Versionen haben gemeinsam, dass nachfolgende Features fehlen:

  • GPS, das heißt Ortung erfolgt nur über Internetortungsdienste, welche teils sehr ungenau sein können.
  • NFC, das heißt ein Datenaustausch mit den neuen Windows Phone 8 Geräten ist nur per Bluetooth 4.0 möglich.
    Doch wieso WP8 Geräte mit NFC ausgerüstet werden, während die Tablets auf NFC verzichten müssen, ist schwer verständlich. Die Surface Macher erklären dies durch die komplexe Produktion des Gehäuses aus VaporMg, welches anscheinend die NFC-Funktionalität beeinflussen würde.
    NFC in den mobilen Geräten scheint wohl nur als Zahlungsmittel etabliert zu werden, obwohl die Einsatzbandbreite wesentlich größer wäre. Generell würde ich der NFC Funktionalität jedoch nicht allzu großen Wert bei der Kaufentscheidung einräumen.
  • 3G / 4G / LTE, das heißt Konnektivität mit dem Internet ist nur via WLAN möglich und schränkt daher auf Hotspots ein. Als Alternative empfiehlt das Surface Team, die Teethering Option neuerer Smartphones, diese saugt jedoch sehr am sowieso zu schwachen Smartphoneakku.

Die vollständigen Spezifikationen findet ihr im nachfolgenden PDF Dokument direkt von Microsoft.
Trotz dieser oben genannten Faktoren ist das Surface weiterhin zu empfehlen und kommt selbstgerecht als IPAD-Killer daher. Denn die Schnittstellen, Konnektivität, der Preis und die Erweiterbarkeit sind eindeutig das bessere Verkaufsargument.

Die Treiberkompatibilität mit bereits auf den Markt befindlichen Druckern, Scannern und Digitalkameras wird noch interessant oder hat Microsoft hier bereits Universaltreiber in der Hinterhand?

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Microsoft Healthvault - Die digitale Patientenakte

Geschrieben von Tobias Schwind. Veröffentlicht in Microsoft Windows

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Microsoft bietet mit Healthvault eine digitale Krankenakte samt Gesundheitstagebuch.
Diese ermöglicht die Gesundheitsdaten sicher und verschlüsselt an einer zentralen Stelle zu sammeln (Cloud) und so die Möglichkeit zu schaffen, via PINs den Ärzten oder Familienmitgliedern den Zugriff darauf zu gewähren.

Hinterlegen lassen sich Alter, Gewicht, Geschlecht, Blutgruppe, Blutzucker, Impfungen, Krankheiten oder Medikamente, sowie Arztbefunde, Berichte, Grafiken und Notfallkontakte. Diese lassen sich entweder in elektronischer oder in ausgedruckter Form weitergeben. Entweder kann man nun diese Daten mit der Familie teilen, oder Familienkrankheiten separat einpflegen um so Ärzten einen Hinweis zu Krankheitsrisiken zu geben.

Es existiert weiterhin eine breite Schnittstelle zu vielen Schritt-, Puls-, Blutdruck-, Blutzuckermessgeräten und Digitalen Körperwaagen (inkl. Körperanalyse wie Wasser, Muskeln, Fett) und zu Windows Phone um so einfache Auswertungen durch den Healthvault-Nutzer zu ermöglichen. Weiterhin gibt es Schrittzähler, die die Möglichkeit bieten den Schlaf zu überwachen um so den Nutzer aufzuzeigen, wie er seine Schlafrhythmen optimieren kann.
Dies ermöglicht Langzeitanalysen und einen besseren Überblick über die eigene Gesundheit. 

Die entsprechende Microsoft Pressemittelung vom 28.01.2010 gibt es hier zum nachlesen.
Auch Beurer hat zu Microsoft Healthvault eine Schnittstelle im Angebot und veröffentlichte am 08.03.2012 folgende Pressemeldung mit ein paar Beispielgeräten, wie zum Beispiel:

  • Blutdruckgeräte: BM 58, BC 58, BM 65, BM 70
  • Waagen:            BF 100, BG 64
  • Blutzuckermessgeräte: GL 50, GL 44, GL 40, GL 32

 

Ein Ausblick in die Zukunft?

Zukünftig könnte Healthvault noch mehr Informationen sammeln und so Ärzte noch besser bei ihrer Diagnose unterstützen.
So stelle ich mir eine Zukunft vor, in der ein Implantat (durch induzierten Strom) in unserem Körper in einem Livefeed alle notwendigen Daten sammelt und den Körper überwacht. So wäre es zum Beispiel denkbar, dass dieses Implantat zum Lebensretter wird. Stellen wir uns hierfür folgende Situation vor:


Ein Schlaganfall überrascht den Nutzer während der täglichen Hausarbeit. So könnte das Implantat die Gefahr erkennen und den Implantatträger rechtzeitig warnen. Gleichzeitig könnte das Implantat den Notarzt informieren und bereits die Krankenakte einsehbar machen, damit das Notfallteam bereits über Medikamentunverträglichkeiten etc. Bescheid weiß.
Und gleichzeitig kontaktiert das Implantat bereits die Notfallkontakte des Anwenders.

 

Verbesserungsvorschläge:

Wie alles, ist auch Healthvault nicht perfekt, jedoch wird daran gearbeitet um es zu perfektionieren.
Microsoft nimmt Feedback, während der Nutzung von Healthvault, auf dieser Adresse entgegen.
Anbei bereits meine eingesendeten Verbesserungsvorschläge

  • Es wäre sinnvoll die Healthfault-Daten um die Möglichkeit zu erweitern, einen Organspendeausweis zu hinterlegen oder auf diesen hinzuweisen.
  • Weiterhin sollte eine Schnittstelle zur XBOX 360 geschaffen werden, um so Aktivitäten mit Kinect  direkt mit Healthvault abzugleichen, ohne eine doppelte Datenpflege durchführen zu müssen. Dies würde weiterhin die Attraktivität des Healthvault Angebots steigern, bzw. diese auch mehr vermarkten und beim Anwender bekannter machen.
  • Die Navigation durch Healthvault sollte noch verbessert werden, da es aktuell noch nicht so einfach möglich ist, zu durchschauen wo Daten abgerufen oder erfasst werden können. Auch wenn hier bereits die Modern UI (Metro) verwendet wird.
  • Der Anwender sollte weiterhin besser auf Produkte / Hersteller / Ärtzte hingewiesen werden, welche auch in seiner Region (Land) verfügbar ist, statt eine globale weltweite englischsprachige Liste anzuzeigen.
    Ggf. finden sich auch bei den Krankenkassen weitere Partner um so Healthvault besser auszubauen und zu integrieren.
  • Ggf. ist eine Integration der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland erstrebenswert, da die wenigsten Patienten Dokumente / Scans / MRTs / CTs von ihren Ärzten erhalten.

 

Allgemeiner Tipp zur Dokumentensicherung:

Generell und unabhängig von Microsoft Healthvault, rate ich jedem Fotos seiner Wertgegenstände / Einrichtung zu machen und Kopien der wichtigsten Unterlagen anzufertigen.
Diese sollten jedoch außerhalb des eigenen Haushalts in einem Bankschließfach oder verschlüsselt in der Cloud aufbewahrt werden.
Dies hilft ungemein im Falle eines Einbruchs, Diebstahls, Brands, Überschwemmung, etc. und festigt die Ansprüche gegen die Versicherungen.

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Microsoft's Xbox Music

Geschrieben von Tobias Schwind. Veröffentlicht in Microsoft Windows

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Heute Nacht hat Microsoft bekannt gegeben, dass der hauseigene Musik-Streaming-Dienst "Xbox Music" morgen, am 16.10.2012 für 15 Märkte startet.

Das aktuelle Angebot des Musikkatalogs umfasst ~30 Millionen Lieder, welche den Nutzern für Windows Phone 8, Windows 8 / Windows RT und XBox 360 zur Verfügung steht.

Dies hat Microsoft in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. 

Das neue Angebot wird in vier unterschiedlichen Varianten angeboten:

  • kostenlos (WMAs mit 256kbps),
  • werbefinanziert,
  • und als Abo "Xbox Music Pass" für ca. 10$ im Monat (für 22 Regionen)
  • pro Song (DRM-freie MP3s mit 256kbps)

Für alle Interessenten steht ein kostenloses 30-Tage-Testabonnement zur Verfügung.  

Zukünftig soll es sogar Clients für iOS und Android geben, um den Dienst der breiten Masse zur Verfügung zu stellen.